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Rennrad-Rollentrainer-Test: So kommst du fit durch den Winter

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Wir freuen uns auf Weihnachten und Silvester, genießen den Winter in vollen Zügen, aber unsere Radfahrer:innen-Herzen leiden trotzdem ein bisschen. Die Straßen sind glatt, die Luft beißend kalt und Fahrradfahren ist auch für Hartgesottene ordentlich ungemütlich geworden. Glücklicherweise gibt es aber eine Alternative, die uns erlaubt, auch im warmen, trockenen Wohnzimmer ein wenig Fahrspaß zu erleben: Der Rollentrainer. Welche Vorteile er bringt, welches das richtige Modell für dich ist und vieles mehr rund um ‘das Radvergnügen zu Hause’ erklären wir dir hier.

Der Rollentrainer in der Kurzvorstellung

Bei einem Rollentrainer wird ganz einfach das Hinterrad oder die Hinterachse des eigenen Bikes in eine Trainingsrolle eingespannt und los geht's. Mit Zubehör wie einer Vorderradstütze, die Berganstiege und Gegenwind simuliert oder smarten Apps, die deine Wattzahl und Geschwindigkeit messen, trainiert es sich daheim noch besser, aber auch freestyle kannst du dir mit diesem Hometrainer den Radspass ins Wohnzimmer holen.

Deine Rollentrainer Benefits

Ein Rollentrainer ist viel mehr als nur eine Ausweichoption bei schlechtem Wetter. Denn auch, wenn sich kein realistisches Outdoor-Fahrgefühl einstellt, hat das Training mit ihm einige Vorteile. Es ist einerseits effektiver, da die gewöhnlichen Rollphasen ausbleiben und man durchgehend strampelt, andererseits bietet es die optimale Möglichkeit, den eigenen Fahrstil zu verbessern. Mit einem Spiegel neben dem Trainer kannst du deine Körperhaltung und Trittposition ganz einfach überprüfen und perfektionieren. Zu guter Letzt ermöglicht dir der Rollentrainer daheim, kurze Trainingseinheiten einfach in deinen Alltag zu integrieren und erspart dir die Kilometer, die du bis zum Stadtrand in die Natur zurücklegen müsstest.

Welche Art Rollentrainer lohnt sich für mich?

Radeln durch Einspannen des Hinterrads in die Trainingsrolle, wie eben beschrieben, ist bei klassischen Rollentrainern üblich, die relativ günstig zu erwerben sind und für Einsteiger aber auch Fortgeschrittene eine gute Wahl sein sollten. Wer Sprinttraining bevorzugt oder leiser trainieren will, sollte etwas mehr Geld in die Hand nehmen und sich Rollentrainer mit Direktantrieb ansehen. Der Widerstand lässt sich genauer und höher einstellen, ideal für das Training von Kraftsportler:innen oder Perfektionist:innen. Die freie Rolle ist die preiswerteste Option, in ihr werden die Räder nicht eingespannt, man stellt das Fahrrad einfach auf drei Rollen und fährt los. Eine besondere Herausforderung für Rad-Akrobat:innen, denn auf diesem Modell ist es teils schwierig, die Balance zu halten. Auch smarte Rollentrainer sind erhältlich, die einem kein Detail des eigenen Fahrstils vorenthalten. Preislich ist bei den dreien von unter 100 bis über 1000 Euro alles dabei. Die Devise lautet jedoch, je teurer, desto leiser und funktionsfähiger.

 

Wie richtet man einen Rollentrainer ein?

Je nach Art deines Rollentrainers ist die Montage mehr oder weniger kompliziert. Im Anhang haben wir dir eine detaillierte Anleitung vorbereitet und hier kannst du dir ansehen, wie Nic seinen Wahoo Kickr Smart Trainer installiert hat.

 

Worauf du achten solltest

Der Reifen bestimmt beim Rollentrainer fast alles: Ein starkes Profil ist nur mit wenigen Modellen kompatibel und beim Training deutlich lauter. Leiser strampelt es sich auf Rennradreifen. Zudem nutzt sich der Hinterreifen durch den Widerstand der Trainingsrolle schneller ab als beim normalen Outdoor-Gebrauch, insofern lohnt es sich, die von einigen Herstellern extra konzipierten Trainingsreifen für Indoor-Cycling in Betracht zu ziehen.


Wenn dich trotz allem das Wetter nicht einschüchtert und du den Fahrtwind auf der Haut spüren willst, sieh dir doch unseren Layering Guide an, um auf deinem Bike warm und trocken Wind und Wetter zu trotzen. Falls nicht, dann lass dich doch noch von unserem Rollentrainer Test im Anhang inspirieren, vielleicht ist ja einer für dich dabei. So oder so wünscht dir dein buycyle Team wie immer: Happy browsing, happy cycling!

 

Du willst noch mehr erfahren? Dann schau dir die detaillierteren Infos in unserem Anhang an, einschließlich unseres buycycle Rollentrainertests!

Rennrad Rollentrainer Test: So kommst du fit durch den Winter

Ausdauer-Sportler stehen jedes Jahr erneut vor demselben Problem: Der Winter naht, die Tage werden kürzer und die Temperatur sinkt in den Keller. Das bedeutet für Viele, dass sich die Sportroutine ändert oder sich die Freizeit nicht mehr so einfach mit sportlichen Aktivitäten gestalten lässt. Selbst hartgesottene Athleten müssen sich früher oder später damit abfinden, dass die Straßen glatt werden oder beschneien, und Radfahren oder Joggen somit gefährlich werden. Zudem reizt der kalte Fahrtwind die Bronchien, unsere Haut trocknet in der Kälte aus und das Regulieren der Körpertemperatur raubt im Winter mehr Energie. Dennoch bleibt regelmäßige Bewegung wichtig: Immunsystem und Kreislauf werden gestärkt, und unser Gemüt bleibt sonnig trotz des Wetterumschwunges und den kürzer werdenden Tagen. Um eine Alternative zu den gewohnten Outdoor-Aktivitäten und Fahrradtouren zu schaffen, oder um den Trainingsplan einzuhalten, gibt es eine hervorragende Ausweichlösung - den Rollentrainer. Dieses Gerät bringt weitere Vorteile für alle, die sich von zu Hause aus fit halten wollen. Hier erfährst du, warum sich ein Rollentrainer lohnt und welche Modelle es gibt.

  • Was ist ein Rollentrainer?

  • Mit welchem Fahrrad kann man auf dem Rollentrainer trainieren?

  • Was bringt ein Rollentrainer?

  • Gibt es unterschiedliche Rollentrainer?

  • Welche Alternativen zum Rollentrainer gibt es?

  • Wie viel kostet ein Rollentrainer?

  • Welcher Rollentrainer ist der beste?

  • Wie richtet man einen Rollentrainer ein?

  • Wie baut man einen Rollentrainer mit Direktantrieb auf?

  • Welche Rollentrainer-Modelle gibt es? Der Rollentrainer Test


Was ist ein Rollentrainer?

Der Rollentrainer ist ein Trainingsgerät, dass Radsport auf dem eigenen Fahrrad ermöglicht, ohne sich dabei von der Stelle zu bewegen, ohne Trainingsmatte. Bei diesen Fahrradtrainern wird das Hinterrad des eigenen Fahrrads eingespannt. Der Rollentrainer selbst kann beim Abbau sehr platzsparend verräumt werden. Er lässt sich zusammenklappen und verstauen. Das Rollentraining ermöglicht auch, einen Berganstieg oder Gegenwind zu simulieren. Dafür kann der Widerstand am Rollentrainer erhöht werden. Ein Fahrrad Rollentrainer ist also eine Alternative zum herkömmlichen Radfahren in der Natur. Radsportler können so von zu Hause aus trainieren. Besonders gut trainiert es sich auf dem Rollentrainer mit etwas Zubehör. Die Vorderrad-Stütze sorgt dafür, dass sich das eingespannte Fahrrad nicht im Gefälle befindet. Schließlich wird das Hinterrad angehoben, wenn es im Rollentrainer befestigt wird. Ohne Vorderradstütze bekommt man beim Training eher das Gefühl, permanent eine Bergabfahrt zu simulieren.

Auch die passenden Reifen für den Rollentrainer lohnen sich. Denn Bikes mit starkem Profil, wie beispielsweise beim Mountainbike, schränken die Wahl der möglichen Rollentrainer-Modelle aufgrund der Inkompatibilität ein. Außerdem funktioniert auch ein Rollentrainer nicht geräuschlos. Umso stärker das Profil der Rollentrainer-Reifen, desto lauter ist das Training. Auf klassischen Reifen verschleißen die Rollentrainer zusätzlich. Der Hinterreifen wird beim Rollentrainer eingespannt, Widerstand wird durch das Anpressen der Trainingsrolle an das Hinterrad erzeugt. Der Reifen nutzt so deutlich schneller ab, als im normalen Outdoor-Gebrauch. Rennradreifen eignen sich auf Rollentrainern am besten, da sie am wenigsten Lautstärke erzeugen. Alternativ können bei den meisten Rollentrainer-Herstellern auch extra für das Rollentraining konzipierte Trainingsreifen erworben werden. Diese sollten allerdings nicht zum Fahren in der Natur genutzt werden. Ein Reifenwechsel ist also vor der Outdoor-Nutzung notwendig.

Sogenannte Smart Trainer lassen sich mit Rollentrainer Apps koppeln, um die Vorteile des Online-Trainings mit einzubeziehen. Eine Software, die sich bewährt hat, ist Zwift. Hiermit lassen sich innerhalb einer Community Rennen gegeneinander fahren, Gemeinsschaftsfreude also inkl. Mit Wahoo Fitness System lassen sich die Trainingsdaten überwachen. Rollentrainer-Hersteller wie Bkool, Elite oder Tacx bieten Apps, auf denen Videosequenzen zum Mitfahren abgespielt werden können.

Mit welchem Fahrrad kann man auf dem Rollentrainer trainieren?

In der Regel passen die meisten Rennräder und Triathlonräder problemlos auf den Hometrainer. Wer auf einem MTB trainieren will, muss aufpassen, dass die Reifen in dem Rollentrainer Platz haben. Rollentrainer-Modelle sind für bestimmte Radgrößen in Zoll geeignet, darauf sollte vor dem Kauf geachtet werden. Die meisten Rollentrainer sind auf Fahrräder mit 28 Zoll Reifen ausgelegt.

Was bringt ein Rollentrainer?

Nasses Laub im Herbst sowie starke Regenfälle oder Frost im Winter verkürzen jede Radsaison deutlich. Um das Radtraining dennoch nicht missen zu müssen, kann ein Rollentrainer Abhilfe schaffen. Feste Rollentrainer bringen verschiedene Vorteile mit sich. Der Fahrstil lässt sich auf dem Rollentrainer hervorragend optimieren. Indem man sich einen Spiegel neben dem Rollentrainer aufstellt, können die Körperposition und die Tritt-Technik perfektioniert werden. Dafür ist besonders auf die Position des Sattels, des Lenkers und der Schuhplatten, falls vorhanden, zu achten. Wann tritt man am effizientesten? Besonders die richtige Haltung zum Zeitfahren kann so erprobt werden.

Einen Vorteil gegenüber dem Fahren in der Natur gibt es auch: Das Training ist effektiver. Schließlich bleiben auf dem Rollentrainer die Rollphasen aus, die man im Training im Freien hätte. Stattdessen pedaliert man durchgehend und die effektiv erbrachte Arbeit ist größer als die, die draußen in der gleichen Trainingszeit erbracht worden wäre. Nachteil am Rollentrainer kann für viele Sportler allerdings sein, dass kein realistisches Fahrgefühl eintritt. Es fehlt der Wind, der durch die Nase weht und das Erkunden neuer Plätze in der Natur. Stattdessen starrt man daheim oftmals an eine Wand oder auf ein technisches Gerät, was nicht mit dem Freiheitsgefühl des Außentrainings mithalten kann. Es gibt dennoch Lebensumstände, in denen sich Rollentrainer auch ganzjährig als Trainingsmittel eignen.

Besonders für Personen, die in Großstädten leben, kann das Radtraining im Freien problematisch sein. In der Stadt macht das Rennradfahren aufgrund der Straßenbahngleisen, der vielen Ampeln, dem Verkehr und den Unebenheiten im Boden selten Spaß. Wenn es dann noch einige Kilometer Strecke bis zum Stadtrand sind, fällt die kurze Feierabendrunde schnell ins Wasser. Kurze Trainingseinheiten können mit dem Rollentrainer problemlos in den Alltag integriert werden. Gesundheitliche Probleme, deren Genesung durch Sport gefördert werden, können durch Rollentrainer unterstützt werden. Das Training von zu Hause aus fördert die Rehabilitation.

Gibt es unterschiedliche Rollentrainer?

Es gibt verschiedene Arten von Rollentrainern. Dabei sind sowohl die freie Rolle, der klassische Rollentrainer, und der Rollentrainer mit Direktantrieb auch als “smarte Trainer” erhältlich. Damit ist gemeint, dass die Trainingsdaten wie Wattzahl, Geschwindigkeit, oder Trittfrequenz erfasst werden können. Zudem gibt es eigene Rollentrainer Apps, die es ermöglichen, eine bestimmte Strecke virtuell zu fahren oder sich mit anderen Nutzern zu messen. Einfache Rollentrainer können zum “smarten Trainer” aufgerüstet werden, indem man zusätzlich Sensoren anbringt.

Freie Rolle

Die freie Rolle ist die einfachste Art eines Rollentrainers. In ihr werden keine Räder eingespannt. Stattdessen stellt man das Rad auf die drei Rollen und fährt los. Das führt zum realistischsten Fahrgefühl, das auf einem Rollentrainer erfahren werden kann. Allerdings kann es besonders für Rennradfahrer sehr anspruchsvoll sein, die Balance auf der freien Rolle zu halten. Die freie Rolle bringt den Nachteil mit sich, dass das Fahrrad nicht befestigt wird. Das Fahren in Zeitfahrposition bürgt somit die Gefahr, schnell unliebsam vom Bike abzusteigen, da das Gleichgewicht schwindet. Das Training auf der freien Rolle ist nicht besonders leise und bietet zudem wenig Widerstand während der Fahrt. Für ein gutes Training auf der freien Rolle muss man eher geübt sein. Ein Pluspunkt der freien Rolle ist der günstige Preis.

Klassischer Rollentrainer

Beim klassischen Rollentrainer spannt man das Hinterrad des Bikes in das Gerät. Ein Widerstand wird erzeugt, indem eine Trainingsrolle gegen das Hinterrad drückt. Hierbei sind auch hohe Widerstände möglich, um beispielsweise einen Berganstieg oder Gegenwind zu simulieren. Das Training kann auf klassischen Rollentrainern sehr laut sein. Allerdings werden viele verschiedene Modelle auf dem Markt angeboten. Klassische Rollentrainer eignen sich sowohl für Einsteiger als auch für Fortgeschrittene. Sprinttraining ist auf dem klassischen Rollentrainer nur bedingt möglich. Auch klassische Rollentrainer gibt es bereits für wenig Geld. Wer Wert auf ein leises Training legt oder den Widerstand gezielter einstellen möchte, muss etwas mehr Geld in ein hochwertiges Gerät investieren.

Rollentrainer mit Direktantrieb

Ein Rollentrainer mit Direktantrieb eignet sich für Sportler, die Wert auf direkte Kraftübertragung legen oder die eigene Leistung besser überwachen wollen. Rollentrainer mit Direktantrieb sind im Vergleich zum klassischen Rollentrainer recht leise. Sie sind sowohl für Einsteiger als auch für Fortgeschrittene geeignet. Sportler haben die Auswahlmöglichkeit aus vielen verschiedenen Modellen. Rollentrainer mit Direktantrieb ermöglichen ein gutes Sprinttraining. Der Widerstand kann auch hoch eingestellt werden, um ein möglichst realistisches Training zu ermöglichen. Der Rollentrainer mit Direktantrieb bietet viele Vorteile, dafür ist er teurer als andere Modelle und etwas komplizierter im Aufbau. Am Ende des Artikels befindet sich eine Anleitung, in der wir dir beschreiben, wie der Aufbau des Rollentrainers mit Direktantrieb funktioniert.

Welche Alternativen zum Rollentrainer gibt es?

Neben dem Rollentrainer gibt es andere Alternativen, sich von zu Hause aus fit zu halten. Beispielsweise das Spinningrad oder das Ergometer. Dabei gibt es gewisse Nachteile. Spinningräder nehmen in der Regel etwas mehr Platz weg als Rollentrainer, außerdem sind sie trotz individuell verstellbarer Größe oftmals zu klein oder zu groß für die perfekte Radposition. Ein Spinningrad erzeugt beim Pedalieren außerdem Schwung, was das Training verfälschen kann. Ähnliche Probleme ergeben sich auf dem Ergometer, auch Heimtrainer genannt. Ergometer sind eher auf Gesundheitssportler ausgerichtet, die sich von zu Hause aus bewegen wollen oder müssen. Das Training auf dem eigenen Rad, auf dem man regulär Ausfahrten macht oder an Wettkämpfen teilnimmt, ist zudem ergonomischer. Wem das bloße Indoor-Training auf dem Rollentrainer nicht ausreicht, kann seine Trainingseinheiten durch beispielsweise das Schwimmen oder das Joggen ergänzen.

Wie viel kostet ein Rollentrainer?

Zwischen verschiedenen Rollentrainern variieren die Anschaffungskosten sehr stark. Sowohl Rollentrainer für unter 100€, als auch Geräte über 1000€ werden auf dem Markt angeboten. Je mehr Geld man bei der Anschaffung in die Hand nimmt, desto leiser und funktionsfähiger sind die Rollentrainer in der Regel. Smart Rollentrainer beginnen preislich bei ca. 200€.

Welcher Rollentrainer ist der Beste?

Welcher Rollentrainer für dich am besten ist, kommt auf deine Ziele und Bedürfnisse an. Wie vor jedem kostenintensiven Kauf sollte man sich im Vorfeld eigene Fragen stellen, um das individuell am besten geeignete Produkt zu finden. Dazu gehören folgende Gedanken: Wofür braucht man den Rollentrainer? Rollentrainer können zur Wettbewerbsvorbereitung dienen, beispielsweise wenn ein Triathlon ansteht. Ein Rollentrainer kann auch nur als Ausweich Beschäftigung bei schlechtem Wetter dienen, dann sind Funktionen wie die Erfassung von Trainingswerten oder die Möglichkeit von Sprinttraining vermutlich zu vernachlässigen, um ein günstigeres Modell zu erwerben. Ein wichtiges Kaufkriterium ist der Widerstand, den man auf dem Rollentrainer einstellen kann. Er bestimmt darüber, wie anstrengend dein Training ist. Den höchsten Widerstand kann man auf dem Rollentrainer mit Direktantrieb einstellen. Hier wird die Fahrradkette direkt mit dem Kettenblatt vom Rollentrainer verbunden. Möchte man den Rollentrainer mit einer App verbinden, um Online-Angebote wie Strecken oder virtuelle Wettkämpfe wahrnehmen zu können? Und die meist wichtigste Frage: wieviel ist man bereit, für einen Rollentrainer auszugeben?

Wie richtet man einen Rollentrainer ein?

Der Aufbau eines klassischen Rollentrainers ist simpel. Das Hinterrad des Bikes wird mithilfe eines Schnellspanners befestigt. Die Trainingsrolle lässt sich in der Höhe verstellen. Sie soll den Reifen berühren. Der Widerstand lässt sich je nach Modell entweder am Rollentrainer selbst, durch einen Regler am Lenker oder über eine App steuern. Im Optimalfall setzt man eine Halterung unter das Vorderrad, um das Gefälle, das beim Einspannen des Hinterrads entsteht, auszugleichen. Die Inbetriebnahme einer freien Rolle ist noch einfacher. Das Bike wird nirgends fixiert, man setzt es auf die drei Rollen der freien Rolle und fährt los.

Wie baut man einen Rollentrainer mit Direktantrieb auf?

Bevor du mit dem Aufbau deines Rollentrainers mit Direktantrieb startest, solltest du den Lieferumfang auf seine Vollständigkeit überprüfen. Gängig ist folgender Inhalt: Der Rollentrainer selbst samt Kassette, der Schnellspanner, die Schnellspanner-Adapter, Stromkabel, Spacer für die Scheibenbremse und Kappen. Zum Aufbau sollte der Rollentrainer auf ebenem Untergrund stehen. Viele Modelle lassen sich durch seitlich ausfahrbare Arme stabilisieren. An die Füße dieser Arme werden Kappen geschraubt. Je nach dem Gesamtgewicht, das auf dem Rollentrainer lasten wird, wird die Kappengröße angepasst. Mithilfe der Füße kann noch einmal der sichere Halt auf dem Untergrund nachjustiert werden. So kann Vibration während dem Training vermieden werden. Das Stromkabel muss am Rollentrainer angebracht werden. Anschließend soll der Rollentrainer an die Laufradgröße des eigenen Fahrrads angepasst werden.

Die Laufradgröße sollte an der Seite deiner Reifenwand stehen, falls du dir nicht sicher bist. Ist die passende Laufradgröße eingestellt, geht es am Fahrrad weiter, das du zum Trainieren verwenden wirst. Schalte auf das kleinste Ritzel herunter und entferne anschließend das hintere Laufrad. Falls dein Bike eine Scheibenbremse hat, ist jetzt der Moment gekommen, in dem du den Spacer in der Scheibenbremse einsetzt. Das Fahrrad kann in den Rollentrainer eingesetzt werden. Dafür legt man die Fahrradkette auf das kleinste Ritzel der Rollentrainer-Kassette. Schnellspanner oder Steckachse am Rollentrainer können festgezogen werden. Falls du Probleme beim Aufbau des Rollentrainers mit Direktantrieb hast, oder dir gerne noch einmal ansehen möchtest, wie genau das funktioniert, haben wir etwas für dich: Auf unserem buycycle YouTube-Channel findest du eine detaillierte Anleitung zum Aufbau eines Rollentrainers mit Direktantrieb, Schritt für Schritt erklärt und mithilfe des Wahoo Kickr gezeigt.

Welche Rollentrainermodelle gibt es? Der Rollentrainer-Test

Die gängigsten Marken für Rollentrainer sind in Deutschland Wahoo, Elite und Tacx. Weitere Modelle gibt es von relaxdays oder Bkool. Hier findest du eine Auswahl der besten Rollentrainer samt Beschreibung, was sie auszeichnet.

Freie Rolle

Tacx Antares T1000

Bei dieser freien Rolle gibt es ein bedeutendes Detail, das sie von den Anderen unterscheidet: die Rollen sind so konzipiert, dass es kaum möglich ist, von der Rolle zu fahren. Einer der größten Nachteile des freien Rollentrainers wurde somit aus dem Weg geräumt. Schiebt man den Trainer zusammen, misst er nur 80 cm. Mit einer Breite von 40 cm ist er leicht zu verstauen, leicht auf und ab zu bauen und ideal, um Indoor-Training zu betreiben. Rund 140€ kostet die freie Rolle.

Klassischer Rollentrainer

Elite Novo Mag Force Elastogel

Dieser Elite Rollentrainer steht für besondere Stabilität, da der Rahmen aus Stahl und Kunststoff absorbierend auch bei hoher Belastung wirkt. Zudem kann das Rad sehr niedrig eingespannt werden, was zu einem niedrigen Schwerpunkt und zusätzlicher Stabilität führt. Elite bietet die App “myE-Training”, die Motivations- und Leistungssteigerung, um dein Training unterstützen zu können. Der Widerstand kann bei diesem Rollentrainer durch einen Wahlschalter am Lenker eingestellt werden. Das Gerät ist klappbar und somit leicht zu verstauen. Zudem können Laufradgrößen von 24 Zoll bis zu 29 Zoll auf dem Rollentrainer gefahren werden, sofern eine Schnellspannnabe vorhanden ist. Der Trainer ist für unter 100€ erhältlich. Elite bietet zusätzlich einen Geschwindigkeits-/ Trittfrequenz- und Leistungs-Sensor, den Misuro B+. Der Sensor wird direkt am Trainer befestigt und liefert wichtige Trainingswerte direkt auf die App. Für 50€ kann man dieses Gadget erwerben.

Tacx Boost

Beim Tacx Boot wird durch Magneten ein Widerstand erzeugt, genauer können die magnetischen Induktionsbremsen schon bei niedrigen Geschwindigkeiten hohe Widerstände erzeugen. Ein anspruchsvolles Training kann so gestaltet werden. Der Trainer steht für leisen Geräuschpegel, während durch das Schwungrad echtes Road Feeling aufkommt. Eine Vorderrad-Halterung ist im Lieferumfang enthalten, was bei den meisten anderen Rollentrainern nicht der Fall ist. Sprint-Training, Intervall-Training oder Training mit durchgängiger Kraft sind kein Problem. Der Tacx Boomt Rollentrainer kostet rund 200€. Er kann zum Smart Trainer aufgerüstet werden, beispielsweise mit dem Garmin Geschwindigkeitssensor 2. In Verbindung mit Trainingsprogrammen von Zwift, TrainerRoad oder der Tack-App kann so das Indoor Bike Training optimiert werden.

Rollentrainer mit Direktantrieb

Elite Suite-T

Dieser Rollentrainer ist leicht zu montieren, leise im Gebrauch und enthält einen integrierten Leistungsmesser. Steigungen bis zu 15% können simuliert werden. Das Schwungrad sorgt für ein echtes Road Feeling. Im Lieferumfang ist eine Vorderradhalterung bereits enthalten. Der Trainer ist kompatibel mit ANT+ oder Bluetooth-Sensoren. Somit kann er gemeinsam mit einer Trainings-App deiner Wahl genutzt werden. Das ermöglicht verschiedene Vorteile beim Home-Training: Trainingsdaten können gespeichert und geteilt werden, Videos können parallel zum Training abgespielt werden, Trainingsprogramme können erstellt werden, auch auf dich zugeschnittene Programme nach einem Test können automatisch erstellt werden, Fahrstrecken können mit Hilfe von Google Maps inszeniert werden oder die Widerstandsstufen können eingestellt werden. Erhältlich ist der Rollentrainer für rund 500€.

Tacx Neo 2t Smart

Dieser Smart Trainer gehören zu den Top-Modellen von Tacx. Der Indoor Trainer hat eine niedrige Geräuschentwicklung, auch bei niedriger Trittfrequenz hält sich die Vibration in Grenzen. Damit ist der Trainer sehr leise, bis auf die Radkette sind kaum Zusatz Geräusche zu vernehmen. Sprints oder langsame Geschwindigkeiten machen auf dem Trainer dank des leistungsstarken Antriebs viel Spaß. Der Neo 2t Smart ist auf ein realitätsnahes Fahrgefühl ausgelegt. Die erbrachte Watt Leistung wird mit hoher Genauigkeit gemessen. Sensoren messen auch Geschwindigkeit, Trittfrequenz sowie die Pedal-Tritte. Die Pedaltritt-Analyse sorgt für eine echte Verbesserung des Trainings. Dadurch können muskuläre Defizite erkannt und aufgearbeitet werden. In Verbindung mit einer App lässt der Trainer auch echtes Road Feeling in Form von einer Rüttel-Funktion zu. Weitere Gadgets machen den Trainer zum Komplettpaket. Aber achte darauf, dass die Zahnkranz-Kassette nicht im Lieferumfang enthalten ist. Preislich liegt der Trainer bei knapp 1000€.

Elite Direto XR

Dieser Trainer hat ein integriertes Leistungsmessgerät, ermöglicht Training bei bis zu 24% Steigung und rundem Pedaltritt. Sprint-Einheiten und Intervalltraining sind mit diesem Gerät kein Problem. Der Elite Direto XR kann dank Kommunikation über ANT+, Bluetooth oder FE-C mit allen Indoor-Cycling-Programmen verwendet werden. Achtung, die Zahnrad-Kassette ist im Lieferumfang nicht enthalten. Das Gerät kann mit einem Rizer verbunden werden. Ein Rizer ist ein Neigungs-Simulator mit integrierter Lenkung. Anstiege und Abstiege können also in Echtzeit simuliert werden, das Lenksystem ermöglicht die Bewegung des Lenkers wie bei einem echten Anstieg. Das Gerät weist hohe Kompatibilität auf und ist in Verbindung mit Rennrädern, Gravel Bikes sowie Mountainbikes nutzbar. Pedal-Analyse, Leistungsdaten, Geschwindigkeit und Trittfrequenz können auf eine App übertragen werden. Der Elite Direto XR kostet rund 500€.

Wahoo Kickr Core

Der Wahoo Kickr Core bietet ein realistisches, genaues und leises Training Erlebnis. Er kann mit vielen Apps und Trainings Optionen kombiniert werden. Auch mit Kickr Climb ist das Gerät kompatibel, ein Indoor-Bergsimulator für ein optimales Indoor-Trainingserlebnis. Bis zu 16% Steigung können auf dem Wahoo Indoor-Trainer simuliert werden. Durch ANT+, FE-C und Bluetooth können Verbindungen zu anderen Smartphones und GPS-Geräten hergestellt werden. Der Trainer selbst besteht aus einer robusten Stahlkonstruktion und garantiert festen Halt. Der Widerstand kann über eine App gesteuert werden. Geschwindigkeit, Kraft, Trittfrequenz und Distanz werden gemessen, ohne dass weitere zusätzliche Sensoren angeschlossen werden müssen. Dennoch ist das Gerät mit Sensoren und Apps von Drittanbietern kompatibel. Mit rund 18 kg Gewicht gehört der Rollentrainer mit Direktantrieb zu den eher leichteren Modellen. Er kostet rund 600€. Weitere spannende Indoor-Trainer von Wahoo sind der Wahoo Kickr Snap, ein klassischer Rollentrainer, oder der Wahoo Kickr V5, ein Smart Trainer.

Tacx Flux S

Der Tacx Flux S ist ein Smart-Trainer, der besonders leise ist, Anstiege bis zu 10% simulieren kann und präzise misst. Sowohl Leistung, als auch Geschwindigkeit und Trittfrequenz werden gemessen. Auch Sprints können auf diesem Gerät trainiert werden, ohne dass es ins Schwanken kommt. Das schwere Schwungrad sorgt für ein realistisches Road-Feeling. Es ist mit vielen Trainings-Apps wie Zwift oder TrainerRoad kompatibel. Preislich liegt der Tacx Flux S bei rund 600€.

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