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Welche Rennradtypen gibt es?

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Was verstehst Du eigentlich unter einem Rennrad?

Die Vielfalt an Rennradtypen ist groß, das schon mal vorweggenommen. Unterschiedliche Ansprüche, Terrains und Ziele bedingen eben verschiedener Ausführungen. Welche Rennradtypen es nun gibt und was es bei den einzelnen Ausführungen zu beachten gibt, erklären wir euch hier.

Es war einmal ein Rennrad

Laut Definition ist ein Rennrad ein für Rennen konstruiertes, gebautes, sehr leichtes Fahrrad. Es ist für den Gebrauch als Sportgerät und für den Straßenradsport vorgesehen und zeichnet sich durch eine leichte Bauweise und die Reduktion auf die für das Fahren essentiellen Bauteile aus. Wenn man damit tatsächlich an Wettbewerben teilnehmen möchte, ist seit dem Jahr 2000 laut Union Cycliste Internationale (UCI) ein Mindestgewicht von 6.8 kg vorgesehen. Rennräder zeichnen heute üblicherweise schmale Felgen und Reifen auf und haben einen Bügel- oder Hornlenker, der verschiedene Griffpositionen erlaubt und schmaler ist als sonst übliche Lenker (im UCI-Reglement sind max. 50 cm zulässig). Soviel zur Ausgangslage.

Ausgehend von dem sogenannten klassischen Rennrad sind mit der Zeit weitere Rennradtypen entstanden, die sich auf den ersten Blick ähneln aber in den Details doch mitunter deutliche Unterschiede aufweisen. Die speziellen Eigenschaften beruhen dabei auf klar definierten Anforderungen, aufgrund derer einzelne Aspekte (Aerodynamik, Gewicht, Langlebigkeit etc.) optimiert wurden. Dies auf Kosten komplementärer Eigenschaften.

Wir unterscheiden ganz allgemein Rennräder für flache Strecken, für Berg- und Hügellandschaften, für die Langstrecke sowie die sog. Allrounder. Die einzelnen Typen werden in der Folge beschrieben.

Die Bergziege

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Rennräder für Berg- und Hügellandschaften oder tatsächliche Fahrradrennen zeichnen sich zunächst durch ein geringes Gewicht aus. Der Rahmen ist dabei häufig aus Carbonfaser, alternativ auch aus Titan. Zusätzlich erlauben Rennräder eine sehr agile Steuerung, welches das Kurvenfahren, insbesondere auch in steilen Abfahrten erleichtert. Die Haltung kann über verschiedene Einstellungen (Sattelposition, Vorbaulänge, Spacer etc.) variieren, wobei diese generell eher auf lange Ausfahrten ausgelegt wird. Wichtig ist noch die Größe des Kettenblattes, welche die Kadenz bei steilen Anstiegen beeinflussen kann. Hier gilt am Berg vielfach „weniger ist mehr“. Abstriche werden teilweise bei der Aerodynamik gemacht, auch die Langlebigkeit ist bedingt durch die verwendeten Materialien.

FAZIT: am Berg unschlagbar, generell guter Allrounder.

Zeitfahrräder und Aero Bikes

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 Für die langen Ebenen, Zeitfahrrennen oder einen Triathlon eignet sich das Zeitfahrrad. Gewicht und Komfort werden hier bewusst vernachlässigt, es zählt einzig und allein dem Wind möglichst geringe Angriffsfläche zu bieten um darüber Energie zu sparen. Entscheidend sind dabei dickere Rahmen gepaart mit einer Integration der einzelnen Komponenten und Felgen. So wird man an einem Aero-Rad kaum Kabelwerk oder hervorstehende Bremsklötze zu sehen bekommen. Zusätzlich entsprechen die Rohrquerschnitte häufig der Form der Reifen, um weitere Millimeter, die dem Wind ausgesetzt werden könnten, zu sparen. Somit ist das Aero Rad für eine klar definierten Zweck entworfen und gebaut, gilt also als absoluter Spezialist. Für eine Bergankunft würden wir es daher eher nicht empfehlen. Wer auf der Ebene möglichst schnell vorankommen will ist damit gut bedient.

FAZIT: in der ebene unschlagbar, Komfort wird aber kleingeschrieben.

Endurance Rennräder 

 

„Ich bin dann mal weg“ würde uns vermutlich auf einem Endurance Rennrad über die Lippen kommen. Die ausgewogene Geometrie inklusive längerem Radstand, hohem Steuerrohr und daraus resultierenden aufrechten Sitzposition bedingen einen hohen Fahrkomfort. Außerdem sind eine hohe Stabilität und Robustheit geboten. Antriebe mit Compact Übersetzung, breitere Reifen und verschiedene Dämpfmechanismen machen das Fahren zum Genuss. Die häufig verbauten Scheibenbremsen erhöhen die Sicherheit und schonen die Armmuskulatur. Diese Ausstattung erlaubt somit das Zurücklegen weiter Strecken, unter anderem im Zuge von Mehrtagestouren und auf unterschiedlichem Gelände. Dabei ist der Luftwiederstand naturgemäß etwas höher als beim Aerobike oder dem klassischen Rennrad. Zudem spielt das etwas höhere Gewicht eine Rolle bei langen Berganstiegen, wobei hier über die Auswahl der einzelnen Komponenten ein wenig gegengesteuert werden kann.

FAZIT: Für Langstreckengenießer mit geringen Rennambitionen.

Gravel Bikes

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Schotter, Wald und Wiesen erobert man am besten mit einem Gravel bike. Seit einigen Jahren wechseln mehr und mehr passionierte Rennradfahrer auf die „Offroad-Alternative“, um überlasteten Fahrradwegen und verkehrsreichen Straßen zu entwischen. Diese Rennräder zeichnen sich durch widerstandsfähige und flexible Rahmen aus, erreichen über erhöhte Tretlager eine größere Bodenfreiheit und kommen auf breiteren Reifen mit Profil daher. In Kombination mit einer leichteren Übersetzung erlauben Gravelbikes deshalb sowohl das Fahren auf der Straße als auch auf im Gelände. Diese Flexibilität führt selbstredend zu einer schlechteren Performance auf der Straße, wobei noch immer ein deutlicher Unterschied zu einem Mountainbike besteht. Wer auf sein Rennrad nicht verzichten will aber trotzdem gern mal Abseits vom Schuss unterwegs ist findet hier einen mehr als akzeptablen Kompromiss.

FAZIT: Für Genießer und mehr Auswahl bei der Streckenwahl.

Letztlich macht jedes Rennrad auf seine Art und Weise Spaß, solang man es richtig einsetzt. Ob am Berg, auf der Zeitfahrstrecke oder mittlerweile auch im Wald hat die Vielfalt an Rennradtypen für jede und jeden was zu bieten. Für Unentschlossene sind vor allem Endurance Bikes eine gute Lösung, da sie viele Features, hohen Komfort und gute Sicherheit bieten, ohne am Berg oder in der Ebene abzufallen.

Wenn sich mit der Zeit eine bestimmte Leidenschaft entwickelt, haben wir von buycycle bestimmt was im Angebot und nehmen dein bisheriges Bike auch gerne entgegen! 

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