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Das perfekte Zelt für Dein Bikepacking Abenteuer

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Die Welt bereisen und entdecken, was hinter dem Horizont wartet: durch eigene Körperkraft angetrieben ist das mit dem Rad möglich. Diesen rasant ansteigenden Trend nennt man Bikepacking. Mithilfe verschiedener Fahrradtaschen transportiert man dabei alles, um sich auf dem Weg selbstständig zu versorgen. Belohnung finden die begeisterten Radfahrer dabei im unvergleichlichen Freiheitsgefühl. Damit die Radreise zum erfolgreichen Abenteuer wird, ist die richtige Ausrüstung unverzichtbar. Erholung des Mehrtages-Trips finden viele Bike Packer nachts beim Zelten im Freien. Besonders das Camping Equipment bringt einige Punkte mit sich, die während des Kaufes zu beachten sind. Dadurch kann viel an Gewicht gespart und an Komfort geschaffen werden. Wie die Reiseutensilien am besten transportiert werden, welches Fahrrad sich gut für den Ausflug eignet und einige Kaufempfehlungen für die besten Bikepacking Zelte findest du hier.

  1. Was ist Bikepacking?
  2. Welches Fahrrad ist für Bikepacking geeignet?
  3. Welche Ausrüstung brauche ich?
  4. Wie belädt man sein Bike am besten?
  5. Auf was achtet man beim Zeltkauf?
  6. Was sind die besten Bikepacking Zelte?

 


1. Was ist Bikepacking?

Wie der Name schon vermuten lässt, handelt es sich beim Bikepacking um eine Radtour, bei der das Zweirad mit der wichtigsten Ausrüstung bepackt wird. Das soll ermöglichen, sich auf dem Weg komplett selbst versorgen zu können. Beim Bikepacking ist man also weder auf Gaststätten für die eigene Verpflegung, noch auf Schlafunterkünfte angewiesen. Durch die einmalige Investition in Ausrüstung, kann so langfristig preiswert die Welt bereist werden. Mit Hilfe von geeigneten Radtaschen lässt sich das eigene Equipment so verstauen, dass keine Einbußen im Fahrkomfort gemacht werden. Weder an Geschwindigkeit noch an Wendigkeit wird man im Idealfall beraubt. Es wird also auf Seitentaschen, meist auch auf Rucksäcke verzichtet. Stattdessen fügen sich die Staumöglichkeiten an den Fahrradrahmen heran. Dabei helfen viele kleine Taschen mit wenig Gewicht. Dem Radfahrer selbst bleibt die vollkommene Bewegungsfreiheit, da ihn kein Gepäck auf dem Rücken einschränkt. Bikepacking meint also keine Radreise im klassischen Sinne. Bei einer klassischen Radreise geht es primär darum, selbstständig von A nach B zu kommen. Sich dabei selbst zu versorgen steht nicht im Vordergrund. Auch die Art, das Rad zu packen, ist eine andere. Es werden große Taschen gebraucht, um möglichst viel Gepäck transportieren zu können. Ob dieses Gepäck eine verlangsamende Wirkung hat, ist dabei zweitrangig. Auch ist das Bikepacking von einer Bike and Hike Tour abzugrenzen. Bike and Hike Touren sind Tagesausflüge, bei denen man mit dem Fahrrad einen Berggipfel erklimmen möchte. Sobald der Weg es nicht mehr zulässt zu fahren, wird das Rad getragen oder abgestellt, um zu Fuß an das Ziel zu gelangen.

2. Welches Fahrrad ist Bikepacking geeignet?

Beim Bikepacking steht der Freiheitsaspekt im Vordergrund. Sich teures Equipment anschaffen zu müssen, bevor die Reise losgeht, ist nicht Sinn der Sache. So verhält es sich auch mit dem idealen Fahrrad für eine Bikepacking-Tour. Theoretisch ist das Fahrrad am besten geeignet, das du vor Fahrtantritt bereits hast. Praktisch machen manche Fahrradtypen mehr Sinn, als andere. Leider verhält es sich auch so mit dem Equipment. Mit hochwertig verarbeiteten, leichten Produkten, kann das Bikepacking-Abenteuer oft unkomplizierter genossen werden. Besonders geeignet sind Gravel Bikes oder Mountainbikes, da sich die Natur abseits des Asphalts am besten erkunden lässt. Ein Fully ist besonders geländegängig. Stock und Stein können problemlos überrollt werden. Das Befahren unbefestigter Wege ist dank der zwei verbauten Federelemente, der Federgabel und dem Dämpfer, trotz der transportierten Ausrüstung möglich. Die Ausrüstung kann beim Fully auch zum Problem werden. Die Taschen an den Bike Rahmen anzubringen kann dazu führen, dass es nicht mehr vollständig einfedert. Zudem kann ein Fully dazu verleiten, Wege zu wählen, für die man aufgrund des Equipments zu breit ist. Beim Bikepacking sollen außerdem einige Kilometer zurückgelegt werden. Fullys sind oftmals sehr schwer und somit anstrengend auf weiten Touren zu bewegen. Die Federelemente schlucken außerdem viel Kraft, die eigentlich in Vortrieb umgesetzt werden sollte. Besser zum Bikepacking eignet sich also ein Hardtail. Im Normalfall lassen sich hier einfacher die Taschen anbringen. Hardtails sind leichter als Fullys und dennoch geländegängig. Die Federgabel lässt sich sperren, somit fließt die Trittkraft in Antrieb. Bei Fullys lassen sich die hinteren Federelemente, die Dämpfer, nicht sperren. Mit einem Hardtail ist auch aufgrund des geringeren Gewichts mehr Komfort zu erwarten. Ebenso gut eignen sich Gravel Bikes. Sie werden im Rad Kosmos seit einigen Jahren immer beliebter. Gravel Bikes vereinen Vorteile aus Rennrad und Mountainbike. Sie sind leicht und schmal, haben allerdings Reifen mit Profil. Somit kann man mit dem Gravel Bike schnell fahren, ohne auf Asphalt angewiesen zu sein. Auch auf Schotterwegen oder im Wald hat man Grip. Gravel Bikes lassen besonders gut Taschen an ihren Rahmen befestigen. Sie sind für Radreisen ausgelegt. Als Bikepacking-Neuling braucht es kein spezielles Fahrrad, um den Trend auszuprobieren. Denn nicht für jeden bedeutet das selbstständige Versorgen und Erkunden der Natur Freude. Wer sich sicher ist, viel Zeit mit dem Fahrrad auf Bikepacking-Touren verbringen zu wollen, der ist mit einem Gravel Bike oder Hardtail gut aufgehoben.

3. Welche Ausrüstung brauche ich?

Taschen

Das Wichtigste beim Bikepacking sind die Taschen, in denen alle anderen Gegenstände verstaut werden können. Schließlich entscheiden sie darüber, ob das Bike während der Fahrt wendig und schnell bleibt. Taschen, die nicht geeignet sind, können außerdem beim Treten der Pedale stören oder Funktionen des Bikes beeinträchtigen. Sind sie zu klein, kann nicht alles wichtig verstaut werden. Sind sie zu groß, gehen sie schnell im Weg um. Dabei sollten die Staumöglichkeiten nicht zu schwer sein und eng am Rahmen des Bikes befestigt werden können. Auf dem Markt gibt es viele Fahrradtaschen von verschiedenen Herstellern. Besonders beliebt sind die Marken Vaude oder Ortlieb. Auch Evoc produziert nicht nur praktische Bike-Rucksäcke, sondern auch ideale Bikepacking Taschen. In den Taschen kann alles verstaut werden, was bei einem mehrtägigen Ausflug benötigt wird. Es bietet sich dabei an, den jeweiligen Taschen bestimmte Funktionen zuzuordnen, beispielsweise Lebensmittel, Kleidung und Campingausrüstung separat zu verstauen. Mit wenigen Handgriffen gelangt man so an das benötigte Objekt. Bei den Gegenständen selbst sind Gewicht, Packmaß sowie Funktionalität wichtig. Generell sollten nur die Dinge in den Taschen landen, die wirklich notwendig sind. Wie beim Backpacking möchte man jedes überflüssige Gramm vermeiden.

Campingequipment

Um auf der Bikepacking-Tour übernachten zu können, egal ob auf einem Campingplatz oder auf dem Berg, sind einige Dinge essentiell. Dazu gehören ein Schlafsack und eine Isomatte, ein Zelt oder ein Tarp. Zelte schützen vor Wind, Insekten und Regen. Sind sie isoliert, bieten sie Schutz vor abfallenden Temperaturen. Ein Tarp ist eine Art Plane, die ähnlich wie ein Zelt benutzt wird. Traps sind nicht vollkommen geschlossen wie ein Zelt und bieten deshalb keinen gleichwertigen Schutz. Dafür wiegen sie in der Regel weniger. Je nach Einsatzbereich kann entweder ein Zelt oder ein Tarp mehr Sinn ergeben. Wer möchte, kann für Unwetter einen Biwaksack mitnehmen. Wildcampen ist in Deutschland in der Regel verboten. Grund dafür ist in erster Linie der Schutz der Tier- und Pflanzenwelt. Im schlimmsten Fall riskiert man durch Wildcampen eine Anzeige.

Kleidung

Besonders in den Bergen kann das Wetter unberechenbar sein. Deshalb ist eine Regenjacke ein Muss, auch eine Regenhose ist sinnvoll. Eine Garnitur an Wechselkleidung ermöglicht es, verschwitzte, nasse Kleidung wechseln zu können. Eine besonders wärmespendende Jacke oder Pulli sind besonders für den Abend wichtig. Viele Radfahrer setzen auf gepolsterte Radlerhosen, das ist allerdings nicht zwingend notwendig. Mit einem individuell abgestimmten Sattel sind auch mehrstündige Ausflüge mit dem Fahrrad schmerzfrei bestreitbar. Fahrradhelm, Handschuhe, Funktionskleidung und Fahrradschuhe sind während des Fahrens hingegen unersetzlich.

Verpflegung

Um sich selbstständig versorgen zu können, setzen viele Bike Packer auf einen kleinen Outdoorkocher. Zusätzlich einen kleinen Topf und Besteck, und eine Menge leckerer Gerichte lassen sich auch in der Natur zaubern. Beispielsweise können mit kochendem Wasser Nudeln zubereitet werden. Was daheim schnell als langweiliges Gericht abgetan wird, ist unter freiem Himmel ein wahrer Genuss. Ausreichend Lebensmittel sind ebenso wichtig. Besonders geeignet sind beispielsweise Nüsse oder Proteinriegel, da sie viel Energie spenden und wenig Platz wegnehmen. Auch ein Trinkgefäß ist unverzichtbar. Nicht auf jeder Tour wird es ausreichend Stellen geben, um Trinkwasser aufzufüllen. Darauf vorbereitet zu sein ist lebenswichtig. Bei Bedarf können weitere Utensilien wie beispielsweise ein Schneidebrett oder ein Kaffeekocher mitgenommen werden.

Zubehör

Um das Wetter zu kontrollieren und Routen zu planen ist ein Smartphone samt Ladegerät oder ein Navigationsgerät wichtig. Zusätzlich kann eine Powerbank die fehlende Stromquelle zum laden ersetzen. Wer auf Nummer sicher gehen will, nimmt eine Karte zur Orientierung mit. Im Falle eines Sturzes ist es wichtig, sich selbst erstversorgen zu können. Ein Erste Hilfe Set darf auf keinen Fall fehlen. Auch das Fahrrad soll selbstständig in Schuss gehalten werden. Das gelingt mit einem Multitool und Ersatzteilen. Ersatzschlauch, Flickzeug und Fahrradpumpe helfen im Fall eines Plattens, das Bike schnell wieder fahrtüchtig zu bekommen. Bevor man sich alleine auf den Weg macht, ist es hilfreich, sich zumindest ein Erklärvideo im Internet anzusehen, was im Falle eines Plattenspieler zu tun ist. Während der Bikepacking-Tour kann es immer wieder vorkommen, dass auf dem Weg ein Supermarkt liegt, oder ein anderer Zwischenstopp eingelegt wird. Ein Fahrradschloss um das eigene Bike vor Diebstahl zu schützen sollte also ebenfalls dabei sein.

Fahrrad

Ein verkehrssicheres Fahrrad entspricht dann den Vorschriften, wenn an ihm die nötige Ausrüstung angebracht ist. Unter anderem bedeutet das: Licht, Reflektoren, Rückstrahler oder Klingel. Während einer Fahrradtour kann es schon einmal vorkommen, dass das Wetter kippt und man sich spät abends in eine nahe gelegene Unterkunft flüchtet. Besonders zu dieser Uhrzeit und bei schlechtem Wetter ist es wichtig, die Strecke zu sehen und von weiteren Verkehrsteilnehmern wahrgenommen zu werden. Besonders auf langen Radtouren lohnt sich zudem ein genereller Fahrrad-Check. Die Bremsbeläge, das Reifenprofil, der Reifenluftdruck und ein funktionierendes Licht sind einen kurzen Blick vor dem Losfahren wert.

4. Wie belädt man sein Bike am besten?

Bikepacking Taschen werden üblicherweise am Rahmen selbst, als auch am Lenker und der Sattelstütze anbegracht. Ziel dabei ist es, dass das Rad so wendig und schnell wie möglich bleibt. Zudem soll weder die Bewegungsfreiheit des Fahrers, noch die Funktionsfähigkeit des Zweirads eingeschränkt werden. Um das Fahrrad agil zu halten, ist eine sinnvolle Beladung der verschiedenen Taschen ebenso wichtig. Das bedeutet, schwere Ausrüstung soll so tief wie möglich und ganz nah am Rahmen verstaut werden. Die Rahmentasche eignet sich dafür besonders gut. Der Schwerpunkt muss möglichst weit unten liegen, andernfalls entsteht schnell eine Dysbalance während der Fahrt. Zum schwersten Equipment gehören im Regelfall der Campingkocher, das Zelt, Wasser, Lebensmittel oder Multitool und Ersatzteile. In die Satteltasche passt Ausrüstung, die viel Platz weg nimmt, also viel Volumen hat. Der Schlafsack, das Tarp, Ersatzkleidung oder Gaskartuschen zum Kochen können hier verstaut werden. In die Lenkertasche kommen leichte Gegenstände. Snacks für unterwegs, Smartphone oder Navigationsgerät sowie das Erste Hilfe Set bieten sich dafür an.

5. Auf was achtet man beim Zeltkauf?

Ein Zelt ermöglicht es, beim Bikepacking zu campen, wo man möchte. Zusätzlich spendet es Schutz vor allerlei Störfaktoren, die einen von erholsamen Schlaf abhalten. Beispielsweise gelangen keine Mücken oder Ameisen in das Zeltinnere. Auch pfeift der Wind nicht so sehr um die Ohren. Im ersten Moment kommt schnell der Gedanke auf, Zelte seien zu unhandlich, um sie mit auf eine Bikepacking-Tour zu nehmen. Schließlich sind Gestänge, Heringe, Innenzelt und Außenzelt nicht unbedingt handliches Gepäck. Auf dem Markt gibt es für jeden das passende 1-Personen-Zelt oder 2-Personen-Zelt mit geringem Packmaß sowie wenig Gewicht. Wichtig vor dem Kauf ist es, auf verschiedene Punkte zu achten. Es gibt besonders kleine Zelte, die kaum etwas wiegen. Hersteller kennzeichnen ultraleichte Zelte mit UL für ultralight. Ein leichtes Zelt sollte dennoch wasserdicht sein. Ein Blick auf die Wassersäule gibt darüber Aufschluss. Man spricht ab einer Wassersäule von 1500mm von einem wasserdichten Zelt. Allerdings kommt es auch auf die Verarbeitung der Nähte an, ob ein Zelt wirklich dem Regen standhalten kann. Andererseits können auch besonders hochwertig verarbeitete Zelte mit geringerer Wassersäule dem Regen standhalten. Vor dem Kauf auf Erfahrungsberichte anderer Bikepacker zurückzugreifen, lohnt sich, um keine böse Überraschung zu erleben. Zelte sollten zudem robust sein. Um Gewicht zu sparen, werden viele Zelte ohne Unterlage verkauft. Der bloße Zeltboden wird allerdings schnell von Steinen oder Ähnlichem durchlöchert. Vor der ersten Tour lohnt es sich also, zu überprüfen, wie es um das eigene Zelt steht. Es gibt nicht das eine perfekte Zelt. Man wird immer Kompromisse eingehen müssen. Um für sich das beste Trekking Zelt zu erwerben, sind weitere Vorüberlegungen wichtig. Man sollte abschätzen, in welchem Einsatzbereich es realistisch gebraucht wird. Beispielsweise macht es einen Unterschied, ob man mit einem Zelt nur im Sommer unterwegs ist, oder auch zu kühleren Jahreszeiten. Ein Zelt, das für alle Zwecke geeignet ist, wird nicht glücklich machen. Lieber sollte es für den Zweck ausgestattet sein, der für dich relevant ist.

Zeltgröße

Um ein Zelt zu finden, das individuell auf die eigenen Bedürfnisse zugeschnitten ist, gibt es einige Fragen, die man sich vor dem Kauf stellen sollte. Beispielsweise, wie viel Platz man benötigt. Ist man alleine unterwegs, tendiert man schnell zum 1-Personen-Zelt. Diese Zelte sind so klein, dass man sich meist nicht aufrecht hinsetzen, oder umdrehen kann, ohne gegen die Zeltwand zu stoßen. Auch für die Ausrüstung bleibt nicht viel Stauraum. Entweder achtet man also vor dem Kauf eines solchen Zeltes auf die Maße oder riskiert es, in ein etwas schwereres Zelt mit größerem Packmaß, dafür aber in mehr Platz zu investieren. Gerade auf mehrtägigen Touren möchte man im Vorzelt kochen. Dafür braucht das Bikepacking Zelt eine Apsis. Das ist eine Ausbuchtung, in der beispielsweise auch Gepäck trocken gelagert werden kann. Da es sich selbst für alleinreisende Personen lohnt, ein 2-Personen-Zelt mitzuführen, werden im nächsten Abschnitt sowohl Zelte für eine, als auch für zwei Personen, vorgestellt.

Zelttyp

Bei einem Tunnelzelt befindet sich die Apsis vorne, dahinter wird geschlafen. Tunnelzelte haben schmale Seiten und sind somit windstabiler. Die Zeltstangen liegen außen. Dadurch bleiben Innenzelt und Außenzelt immer verbunden. Bei Regen kann das Zelt also aufgebaut werden, ohne dass das Innenzelt nass wird. Zudem geht es meist schneller als der Aufbau von einem Kuppelzelt. Nachteil der Tunnelzelte ist, dass sie nicht freistehend sind. Man muss sie abspannen. Das ist nicht auf jedem Untergrund problemlos möglich. Sowohl zu harter als auch zu weicher Boden sind ungeeignet. Bei Tunnelzelten besteht die Gefahr, dass sich viel Kondenswasser bildet. Da die Lüftungshutzen weit auseinanderliegen, funktioniert die Belüftung nur einwandfrei, wenn das Zelt richtig im Wind steht. Im Gegensatz zum Tunnelzelt bieten Kuppelzelte eine größere Fläche. Besonders große Personen sind hier besser aufgehoben, in Tunnelzelten kann es passieren, dass sie mit ihren Füßen an das Innenzelt stoßen. Kuppelzelte können als freistehende Zelte genutzt werden und müssen nicht zwingend abgespannt werden. Die Lüftungshutzen liegen näher beieinander, Kondenswasser kann so größtenteils vermieden werden. Wenn mehr als eine Person in einem Zelt schläft, lässt sich das Kondenswasser in der Regel dennoch nicht vermeiden. In Kuppelzelten gibt es weniger Stauraum für Gepäck, da die Apsiden kleiner sind. Außerdem wiegen sie meist etwas mehr als Tunnelzelte, da sie mehr Gestänge benötigen. Da Innenzelt und Außenzelt gesondert aufgebaut werden, gestaltet sich das Errichten eines Kuppelzeltes bei Regen oft problematisch. Kuppelzelte müssen kein Doppelwandzelt sein. Haben Zelte nur eine Wand, haben sie etwas weniger Gewicht. Dafür ist die Belüftung meistens schlechter. Welches Zelt sich für dich am besten eignet, kommt darauf an, worauf du besonders viel Wert legst.

6. Was sind die besten Bikepacking Zelte?

Verschiedene Hersteller haben sich durch leichtes Material und hochwertige Verarbeitung ihrer Zelte bewährt. Dazu gehören MSR, Nordisk, Big Agnes, Salewa, Naturehike, Vango oder Decathlon, um einige Marken zu nennen. Aufgrund der innovativen, hochqualitativen Verarbeitung sprengen einige Zeltmodelle dabei jeden Preisrahmen. Dennoch gibt es Alternativen, die erschwinglich sind und dennoch das leisten, wofür sie produziert wurden: einen Schlafplatz auf Reisen bieten. Hier werden einige Campingzelte vorgestellt.

Tunnelzelte

Jack Wolfskin Gossamer

Das Gossamer ist ein Klassiker unter den Tunnelzelten für eine Person. Das Innenzelt kann dabei auch Einzeln als Moskitoschutz genutzt werden. Es hat ein Packmaß von 44 x 14 cm und wiegt 1,75 kg. Es ist robust. Es ist sehr flach und hält jedem Wetter stand. Dank der Farbe und Größe kann man sich in hohem Gras gut tarnen. Der Eingang ist recht klein, was bei Zelten dieser Art oft der Fall ist. Das Zelt vereint geringes Gewicht, kleines Packmaß und niedrigen Preis: für rund 100€ bietet das Zelt alles was man braucht, den größten Komfort bringt es dabei nicht mit sich.

Grand Canyon Richmond 1

Das 1-Personen-Zelt hat ein Packmaß von 38 × 12 cm und wiegt 1,52 kg. Sowohl Außenzelt als auch Boden haben eine Wassersäule von 2000mm. Das Zelt ist doppelwandig. Die Liegefläche fällt recht klein aus. Dafür kann das Zelt für unter 100€ erworben werden und gehört trotz hochwertiger Materialien zu den preiswerteren Modellen auf dem Markt.

 

Kuppelzelte für eine Person

Ferrino NEMESI 1 Pro

Das 1-Personen-Zelt ist einfach aufzubauen. Das Außenzelt hat eine Wassersäule von 3000mm. Der Boden ist bis 8000 mm wasserdicht. Somit schützt es hervorragend bei schlechtem Wetter. Mit 15x35cm hat es ein kleines Packmaß. Das 3-Jahreszeiten-Zelt liegt preislich bei rund 200€. Es verfügt über eine Apsis, um die Ausrüstung zu verstauen. Das Gewicht liegt bei 1,5 kg.

Naturehike VIK1

Das Single Wall-Zelt lässt sich auch im Regen schnell aufbauen. Das Packmaß liegt bei 46 x 16 cm. Im Lieferumfang sind Heringe und Schnüre zum abspannen enthalten. Die nutzbare Innenlänge liegt bei rund 2 m. Somit ist das Zelt eher für kleine Menschen geeignet. Für rund 150€ ist es erwerbbar. Es wiegt 1,25 kg und hat 2000mm Wassersäule. Der Boden ist dank 4000 mm wasserdicht.

 

Kuppelzelte für 2 Personen

MSR Carbon Reflex 2

Das MSR Carbon Reflex 2 Trekkingzelt ist ultraleicht. Dank Karbonfaserstangen und einem Eingangsbereich ohne Reißverschluss kommt es auf ein Gewicht von 0,84 kg. Das Packmaß beträgt 43x13cm. Es muss abgespannt werden. Das Zelt hat zwei Türen und viel Platz im Innenbereich. Auf Amazon ist das Zelt für rund 600€ verfügbar. Zwei Zeltstangen ermöglichen einen simplen Auf- und Abbau, innerhalb weniger Minuten steht es. Das Außenzelt besteht aus Ripstop Nylon und hat eine Wassersäule von 1000mm. Der Zeltboden kommt dank seiner Beschichtung auf 3000mm Wassersäule. Im Inneren ist für zwei Isomatten platz. Das Innenzelt erlaubt eine gute Luftzirkulation, Tröpfchenbildung über Nacht ist also selten. Abspann-Schnüre sowie zusätzliche Haken zum Abspannen sind nicht im Lieferumfang des Zeltes enthalten und müssen zusätzlich erworben werden.

MSR Elixir 2

Das MSR Elixir 2 ist freistehend und für zwei Personen ausgelegt. Es hat ein Packmaß von 51 x 17 cm. Das Gewicht liegt bei 2,77 kg. Im Lieferumfang sind eine Zeltbodenunterlage sowie Aluminium Heringe und Zeltspannleinen enthalten. Zwei Eingänge mit großen Vorräumen bieten viel Platz. Man kann das 3-Jahreszeiten-Zelt für rund 300€ erwerben. Das Innenzelt kann ohne das Außenzelt genutzt werden. Das Außenzelt besteht aus Ripstop Polyester mit 1500mm Wassersäule. Der Boden weist 3000mm Wassersäule auf.

MSR Hubba Hubba NX 2

Dieses Zelt gehört zu den beliebtesten Modellen unter Bikepackern. Das Außenzelt besteht aus Ripstop Nylon und hat eine Wassersäule von 1200 mm, der Boden hat eine Wassersäule von 3000 mm. Das Packmaß liegt bei 46 x 15 cm. Das 2-Personen-Zelt hat zwei Eingänge. Preislich liegt es bei etwa 400€. Das Zelt ist freistehend und für drei Jahreszeiten ausgelegt. Das Innenzelt kann ohne das Außenzelt genutzt werden. Dank der Lüftungsklappen an Kopf- und Fußende ist das Zelt gut belüftet und neigt zu wenig Kondenswasserbildung. Eine zusätzliche Zeltunterlage muss separat erworben werden. Das Zelt wiegt 1,54 kg. Im Lieferumfang enthalten sind Innen- und Außenzelt, Gestänge und Heringe. Es lässt sich in wenigen Minuten auch als unerfahrener Camper aufbauen.

Naturehike Cloud up 2 Upgrade

Das 2-Personen-Zelt hat ein Packmaß von 40 × 13 cm. Es kommt auf ein Gewicht von 1,8 kg. Sowohl das Außenzelt als auch der Boden haben eine Wassersäule von 4000 mm. Das ist ein deutlicher Unterschied zu anderen Zelten. Es ist besser vor Nässe geschützt als andere Modelle. Im Lieferumfang sind auch Heringe und Abspannleinen enthalten. Es lässt sich problemlos und schnell aufbauen. Das Zelt ist nicht isolierend, es herrschen also die gleichen Temperaturen im Inneren wie außerhalb des Zeltes. Auch bei Wind bleibt das Zelt stabil.
 

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